Der Wassenberger Schlemmermarkt hat sich in den letzten Jahren zu einer festen Größe für die Gourmets der Region gemausert.
Dieses Jahr wird er mit einer neuen Besonderheit aufwarten.
Etwas abseits wird ein kulinarisches Spektakel der Extraklasse die Türen für Sie geöffnet haben –
während der gesamten Laufzeit.
Das besondere an diesem kulinarischen Event ist nicht nur sein Reichtum an Abwechslung, sondern auch der unglaublich hohe Standard dieser einmaligen „Spitzenköche
für Afrika“ Aktion.
Nicht weniger als sechzehn, unter anderem mit Michelin-
Sternen dekorierte Köche und acht deutsche und
österreichische Top-Winzer geben sich an den vier Tagen des Schlemmermarktes die Ehre, für Sie und für die Karlheinz
Böhm Stiftung „Menschen für Menschen“ zu kochen und ihre Weine zu kredenzen.
Denn 100% der Eintrittsgelder und aller weiteren Umsätze,
die im Zelt der „Spitzenköche für Afrika“ generiert
werden, werden 1:1 an die Karlheinz Böhm Stiftung
gespendet.
Wenn Sie sich also entscheiden, an einer der Veranstaltungen
im Zelt oder an dem am Sonntag im Zelt stattfindenden
Naschmarkt teilzunehmen, dann erwarten Sie nicht nur kulinarische Erlebnisse der Spitzenklasse, Sie werden außerdem mit jedem Euro einem Kind in Äthiopien eine menschenwürdigere Zukunft ermöglichen.
Die seit 2008 erfolgreiche Aktion „Spitzenköche für Afrika“ soll sich zu einer langfristigen Initiative für die Bildung von Kindern in Äthiopien entwickeln, dafür stehen
der Initiator Ralf Bos und die Schirmherren Eckart und Véronique Witzigmann.
Eine erste Schule für mehr als 1000 Kinder, die Gordom Higher Primary School in Didu, konnte bereits durch Aktions-Erlöse und Geldspenden von Unternehmen und Privatleuten gebaut und im Oktober 2009 eingeweiht
werden. Nun steht der Bau der zweiten Grundschule,
der Guba Hora Lower Primary School, in der Ortschaft Beleti im Südwesten Äthiopiens, an.
Weitere Informationen finden Sie unter:
www.skfa2010.de
Um dieses nächste Etappenziel zu erreichen, engagieren sich auch im Jahr 2010 wieder zahlreiche Spitzenköche mit ihren individuellen Aktionen. In diesem Sinne ist die Aktion „Spitzenköche für Afrika – Kochen auf dem Schlemmermarkt“ ein hoch motiviertes und herausragend
kulinarisches Event.
Wir würden uns sehr freuen, Sie in Wassenberg bei „Spitzenköche für Afrika“ begrüßen zu dürfen.
u.A. kochen
Björn Freitag (Fernsehkoch)
Goldener Anker, Dorsten
Nelson Müller (Fernsehkoch)
Restaurant Schote, Essen
Florian Löffler (Koch)
www.kochloeffler.de
Andreas Rummel (Grill-Europameister)
www.fire-food-fun.com
Patrick Jabs (Fernsehkoch)
WDR / Kochalarm & BOS FOOD
Achim Eisenberger (Koch)
BOS FOOD
Patu Habacht (Koch)
[èst me:r fet]
Mike Mackiol (Koch)
Op de Eck, Düsseldorf
Dominik Grzeschik (Avantgardekoch)
Essklasse im salvea, Krefeld
uvm.
das ganze Programm ist HIER zu finden
Kartenvorverkauf - Otto Gourmet
Telefon: 02452-97626-100 (Mo-Fr: 9.00 - 18.00 Uhr)
Online Buchung unter: www.otto-gourmet.de
Industriestr. 33, 52525 Heinsberg
Montag, 12. Juli 2010
Mittwoch, 7. Juli 2010
Die "Jolesch" Macher eröffnen das RIOGRANDE
Fast pünktlich zum Sommeranfang,
haben die ehemaligen Betreiber des Restaurant "Jolesch" in Kreuzberg ihr neues Restaurantprojekt offiziell angekündigt.
Die Betreiber Edith Berlinger & Dietmar Schweitzer die nebst auch das Restaurant Horvarth betreiben - dürften zumindest mit der Location einen echten Volltreffer gelandet haben. Mit Spannung erwarten darf man diesmal den Content der Speisenkarte.
Ob sich die Macher des "Riverside" auf althergebrachte Alpenclassics verlassen - oder
gar ganz neue Wege gehen werden - bleibt abzuwarten.
RIOGRANDE
May-Ayim-Ufer 9 (ehemals Gröbenufer)
10997 Berlin-Kreuzberg
www.riogrande-berlin.de
Eröffnung
Am Freitag, 9. Juli 2010 um 20 Uhr
haben die ehemaligen Betreiber des Restaurant "Jolesch" in Kreuzberg ihr neues Restaurantprojekt offiziell angekündigt.
Die Betreiber Edith Berlinger & Dietmar Schweitzer die nebst auch das Restaurant Horvarth betreiben - dürften zumindest mit der Location einen echten Volltreffer gelandet haben. Mit Spannung erwarten darf man diesmal den Content der Speisenkarte.
Ob sich die Macher des "Riverside" auf althergebrachte Alpenclassics verlassen - oder
gar ganz neue Wege gehen werden - bleibt abzuwarten.
RIOGRANDE
May-Ayim-Ufer 9 (ehemals Gröbenufer)
10997 Berlin-Kreuzberg
www.riogrande-berlin.de
Eröffnung
Am Freitag, 9. Juli 2010 um 20 Uhr
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Donnerstag, 17. Juni 2010
Berlin schenkt ein.
Buchpräsentation von „Berlin Schenkt ein“
ein neues Buch aus dem HAuse "Grebennikov Verlag GmbH"
Ein informativer und unterhaltsamer Führer rund um Berliner Getränke, in dem aufregende Produkte, leidenschaftliche Händler und besondere Gaststätten vorgestellt werden. Der handliche Guide im Taschenbuchformat verrät, wo Berlins flüssige Köstlichkeiten zu finden sind. Vom Champagnertresen im KaDeWe bis zum Spätkauf an der Warschauer Brücke: Jeder Anspruch wird bedient. Sechs thematisch organisierte Kapitel verraten Wissenswertes über Bier, Wein, Cocktails, alkoholfreie sowie warme Getränke in der Hauptstadt. Zu erfahren ist außerdem, wo diese zu genießen beziehungsweise zu kaufen sind. Historische Einblicke gewährt der in fünf Exkursen gestaltete Mittelteil des Buches, in dem der Leser mehr über Berlins berühmte „Weiße“ erfährt, über den Aufstieg des legendären Milchgroßhändlers Karl Bolle, die Schnapsbrennertradition und Wodkavorlieben der Hauptstadt. Auch über Berlin als Weinanbaugebiet gibt es Interessantes zu erfahren.
Buchpräsentation von „Berlin Schenkt ein“
am 23. Juni 2010, von 17.00 - 20.00 Uhr,
in der Café-Bar Kapelle, am Zionskirchplatz 22-24 in 10119 Berlin-Mitte.
Dabei sollen natürlich nicht nur Ihre Seh-, sondern auch ihre Geschmacksnerven angeregt werden. Begleitet wird die Buchpräsentation von einer Weinverkostung von und mit dem Winzer Martin Tesch. Er wird uns seine prämierten Riesling Weine präsentieren.
weitere infos und anfragen an:
Julian Voje
Marketing und Projektmanagement
Grebennikov Verlag GmbH
Prenzlauer Allee 213
10405 Berlin
030 884 998 13
www.grebennikov.de
voje@grebennikov.de
ein neues Buch aus dem HAuse "Grebennikov Verlag GmbH"
Ein informativer und unterhaltsamer Führer rund um Berliner Getränke, in dem aufregende Produkte, leidenschaftliche Händler und besondere Gaststätten vorgestellt werden. Der handliche Guide im Taschenbuchformat verrät, wo Berlins flüssige Köstlichkeiten zu finden sind. Vom Champagnertresen im KaDeWe bis zum Spätkauf an der Warschauer Brücke: Jeder Anspruch wird bedient. Sechs thematisch organisierte Kapitel verraten Wissenswertes über Bier, Wein, Cocktails, alkoholfreie sowie warme Getränke in der Hauptstadt. Zu erfahren ist außerdem, wo diese zu genießen beziehungsweise zu kaufen sind. Historische Einblicke gewährt der in fünf Exkursen gestaltete Mittelteil des Buches, in dem der Leser mehr über Berlins berühmte „Weiße“ erfährt, über den Aufstieg des legendären Milchgroßhändlers Karl Bolle, die Schnapsbrennertradition und Wodkavorlieben der Hauptstadt. Auch über Berlin als Weinanbaugebiet gibt es Interessantes zu erfahren.
Buchpräsentation von „Berlin Schenkt ein“
am 23. Juni 2010, von 17.00 - 20.00 Uhr,
in der Café-Bar Kapelle, am Zionskirchplatz 22-24 in 10119 Berlin-Mitte.
Dabei sollen natürlich nicht nur Ihre Seh-, sondern auch ihre Geschmacksnerven angeregt werden. Begleitet wird die Buchpräsentation von einer Weinverkostung von und mit dem Winzer Martin Tesch. Er wird uns seine prämierten Riesling Weine präsentieren.
weitere infos und anfragen an:
Julian Voje
Marketing und Projektmanagement
Grebennikov Verlag GmbH
Prenzlauer Allee 213
10405 Berlin
030 884 998 13
www.grebennikov.de
voje@grebennikov.de
Mittwoch, 9. Juni 2010
Berlin Eiscafes

Gerade bei dem Wetter fragt man sich in Berlin - "Wohnin" zum Eis essen -
Eine sehr schöne Top 10 Liste gibt es auf der Website von top10berlin
mit folgendem ranking:
1.Caramello Eis
2.Florida Eiscafé
3.vanille & marille
4.Vanille & Co.
5.Eislabor
6.Inka Eis
7.Franken & Grunewald Eis
8.Eismanufaktur Berlin
9.Aldemir Eis
10.Fräulein Frost
das ist eine schöne liste die hoffentlich in den nächsten 10 tagen "abgeleckt" werden kann / so kann sich dann jeder seine eigene best of liste erstellen - die wir dann natürlich auch sehr gerne veröffentlichen!
quelle http://www.top10berlin.de/Liste/194-Eiscafes
bildmotiv: www.gastroplus.org
Freitag, 4. Juni 2010
Keine Wahl mehr am Oranienburger Tor - Das Wahllokal hat geschlossen
Oranienburger Tor Berlin Mitte,
in den letzten Monaten haben sich verschiedene Neue Gastronomie Konzepte - an einem der prominentesten Straßenkreuzungen Friedrichstraße Ecke Oranienburgerstr. versucht -
Neben dem Gorilla - Bio Fast Food (Schließungsgrund bekannt)>> trotzdem nachlesen
versuchte sich mit dem Spot - (ehemals Mc Donalds an diesem Standort)
zuletzt das Wahllokal an diesem Stück Berliner Erde -
mit der Schließung des Wahllokals zum 28.05.2010
ist auch diese Welle der Neuen Küchenkonzepte an besagtem Standort Geschichte - /
links
http://www.wahllokal.com
http://www.gorilla-bio-fast-food.de/
http://www.spot-world.com/
in den letzten Monaten haben sich verschiedene Neue Gastronomie Konzepte - an einem der prominentesten Straßenkreuzungen Friedrichstraße Ecke Oranienburgerstr. versucht -
Neben dem Gorilla - Bio Fast Food (Schließungsgrund bekannt)>> trotzdem nachlesen
versuchte sich mit dem Spot - (ehemals Mc Donalds an diesem Standort)
zuletzt das Wahllokal an diesem Stück Berliner Erde -
mit der Schließung des Wahllokals zum 28.05.2010
ist auch diese Welle der Neuen Küchenkonzepte an besagtem Standort Geschichte - /
links
http://www.wahllokal.com
http://www.gorilla-bio-fast-food.de/
http://www.spot-world.com/
Freitag, 21. Mai 2010
Freundliche Übernahme
Generationswechsel im Familienbetrieb. Das muss keine große Sache sein. Doch in Unna sieht die Lage anders aus. Seit 1973 führte der heute 70-jährige Salvatore Gala im Meisterhaus Regie. Gute italienische Küche und die gerühmten Pizzen machten sein Restaurant über die Jahre überregional bekannt. Ebenso wie der prominenteste Koch der Familie, Frank Buchholz. Der kocht zwar mittlerweile in Mainz und im TV, aber mit den Geschwistern Daniel und Nadine Gala sowie deren Mann Florian Löffler steht jetzt ein junges Trio bereit, das den ehrwürdigen Patron ablöst. Feindliche Übernahme? "Ich hoffe, mein Vater sieht das nicht so, aber unter Italienern ist das auch nicht einfach", schmunzelt Daniel Gala, und sein Schwager Florian Löffler fügt hinzu: "Außerdem läuft der Laden einfach gut. Veränderungen darf es also nur behutsam geben." Löfflers Antritt in Unna - das ist für Feinschmecker überhaupt die interessanteste Personalie: Er kochte bei Josef Viehauser und gab den Küchenchef in Kolja Kleebergs "Vau". Sein Ziel? "Die Kochschule wird wiederbelebt und die Küche in moderaten Zügen feiner. Die Pizzen bleiben unangerührt." Und der Papa? "Der macht den ersten richtigen Urlaub seit 30 Jahren", sagt Daniel Gala.
KONTAKT
Ristorante Meisterhaus
Hertinger Straße 32
59423 Unna
Tel.: +49 (0) 23 03 - 14 68 5
Fax: +49 (0) 23 03 - 17 91
E-Mail: post@meisterhaus.info
Internet: www.meisterhaus.info
Kochschule Meisterhaus
Tel.: +49 (0) 23 03 - 25 85 30
Fax: +49 (0) 23 03 - 25 85 31
besucherstimmen: hier klicken
KONTAKT
Ristorante Meisterhaus
Hertinger Straße 32
59423 Unna
Tel.: +49 (0) 23 03 - 14 68 5
Fax: +49 (0) 23 03 - 17 91
E-Mail: post@meisterhaus.info
Internet: www.meisterhaus.info
Kochschule Meisterhaus
Tel.: +49 (0) 23 03 - 25 85 30
Fax: +49 (0) 23 03 - 25 85 31
besucherstimmen: hier klicken
Montag, 17. Mai 2010
Für einen guten Wein braucht man keinen Anlass, der Wein ist Anlass genug
Oft kommen Kunden oder Fremde in unseren kleinen Weinladen Planet Wein am Gendarmenmarkt in Berlin und haben selbst eine Flasche Wein dabei, bekannte oder unbekannte Tropfen. Alle diese Weine und ihre Besitzer haben eine Geschichte, wie sie zueinander gefunden haben. Manchmal möchten die Besitzer diese Weine veräußern oder zumindest den Wert der Flasche erfragen. Allerdings wird ein seriöser Weinhändler nie einen Wein, schon gar nicht eine Einzelflasche kaufen ohne um die genaue Herkunft zu wissen, jedenfalls nicht für den Weiterverkauf. Manchmal greift man dennoch zu, und öffnet den Wein auf einer Verkostung oder einfach so aus Interesse, also auf eigenes Risiko und leider wird man auch oft enttäuscht.
Viele dieser Besucher wollen eben einfach den Wert des Weines wissen, ob er noch trinkbar ist und ob und wann sie ihn öffnen sollen. Manchmal ist das einfach. Zum Beispiel kann man bei jungen, bekannten Weinen davon ausgehen, dass sie weder überlagert noch über eine entscheidend lange Zeit falsch gelagert wurden. Und da sie bekannt sind, gibt es auch einen relativ leicht zu taxierenden Wert. Schwerer wird es bei alten oder unbekannten Weinen, bei denen die Chance besteht, lange unsachgemäß gelagert worden zu sein, oder die aus unbekannten Regionen oder von so kleinen Produzenten kommen, dass man sie weder in Büchern noch im Internet wiederfindet.
Die „Grand Crux“ mit der Erwartungshaltung – sie ist der größte Feind eines Genussmomentes
Den meisten Besuchern, die mit Ihren Fundstücken und Geschenken zu mir kommen und Rat suchen, kann ich helfen. Ich sage ihnen, sie sollen den Wein so schnell wie möglich trinken, denn es gibt keine bessere Möglichkeit den Inhalt zu erfahren. Ich gehe sogar noch weiter und rate ihnen auf gar keinen Fall einen besonderen Moment abzuwarten um das vermeintliche Schmuckstück zu öffnen, denn der größte Feind eines Genussmomentes ist die Erwartungshaltung. Ich empfehle also, an einem Tag der weder ein eigener runder Geburtstag noch ein sonstiger Jubeltag ist – vielleicht einfach an einem Tag, der zum Abschluss einen guten Tropfen verdient hat – diese Flasche aufzumachen. In den allermeisten Fällen bekomme auf diesen Ratschlag später positive Resonanz, denn es gibt kaum ein schöneres Erlebnis als sich von einer guten Flasche Wein überraschen zu lassen, vor allem wenn man sie sowieso gefunden oder geschenkt bekommen hat. So baut man eine – wenn auch kurze – freundschaftliche Beziehung zu genau dieser Flasche auf, ein Wein–Quicky sozusagen, denn diese Flaschen sind meistens nicht mehr nachzukaufen – und wenn, wäre es ja auch nicht mehr der selbe Genussmoment. Zuviel Ehrfurcht oder der Versuch Kapital aus dem Fund oder Geschenk zu schlagen sind vom genießerischen Standpunkt nur kontraproduktiv. Allerdings ist es ratsam für den Fall, dass diese Flasche doch nicht mehr schmackhaft ist eine andere, gute Flasche in der Hinterhand zu haben.
1996er Chateau La Tour Carnet ein Wein für alle Fälle
Dafür eignet sich zum Beispiel ganz hervorragend ein 1996er Chateau La Tour Carnet. Das Weingut liegt in der Gemeinde Saint-Laurent im Médoc. Der Ursprung geht auf das 13. Jahrhundert zurück. Im Jahre 1427 verschenkte Jean de Foix den Besitz an seinen Stallmeister Carnet, der ihm den Namen gab. Nach wechselvoller Geschichte mit vielen Besitzern ging es 1962 in die Hände der Familie Lipschitz. Seit 1999 ist es in Besitz von Bernard Magrez, dem auch das Château Pape-Clément gehört. Bei der Bordeaux-Klassifizierung 1855 erhielt es den vierten Rang (Quatrième Cru Classé). Die Weinberge mit 40 Hektar Rebfläche sind mit Cabernet Sauvignon (53%), Merlot (33%), Cabernet Franc (10%) und Petit Verdot (4%) bestockt. Der langlebige Rotwein wird 12 bis 18 Monate in zu 60 Prozent neuen Eichenfässern ausgebaut.
Der 1996er Chateau La Tour Carnetduftet nach Brombeere und Cassis und hat eine schöne Röstnote vom Barriqueausbau. Am Gaumen zeigt er sich gut balanciert mit mittlerem Körper und feinen Gerbstoffen. Momentan auf dem Höhepunkt und doch noch einige Jahre lagerfähig.
Über den Autor
»In München geboren – in der Welt zu Hause.« Mit diesem Vorsatz zog der im Bayrischen Wald aufgewachsene, und im schönen Regensburg nach einigen Semestern Geographie und Politologie der Universität entronnene Matthias Martens nach seiner Lehre zum Hotelfachmann in die weite Welt. Seine Liebe zum Wein war schon lange entbrannt und nach Lehr- und Wanderjahren in der Gastronomie erkor er Berlin als seine Wahlheimat aus. Heute führt er mit seiner Frau Anja Schröder einen der schönsten und bestsortierten Weinladen der Hauptstadt: Planet Wein am Gendarmenmarkt.
Gastbeitrag von Matthias Martens. Im Gentleman-Blog schreibt der Weinliebhaber und Inhaber des Berliner Weinladens Planet Wein fortan regelmäßig über die vielfältige und geschmackvolle Welt der Weine.
Orginal Artikel: http://www.gentleman-blog.de/2010/05/17/wein-anlass-chateau-latour-carnet/
Planet Wein
Weinhandel am Gendarmenmarkt
Mohrenstraße 30
Eingang Charlottenstraße
10117 Berlin
Tel. 030.20454118
Fax 030.20454119
Öffnungszeiten
Mo - Fr
Sa 12.00 - 20.00 Uhr
12.00 - 18.00 Uhr
Viele dieser Besucher wollen eben einfach den Wert des Weines wissen, ob er noch trinkbar ist und ob und wann sie ihn öffnen sollen. Manchmal ist das einfach. Zum Beispiel kann man bei jungen, bekannten Weinen davon ausgehen, dass sie weder überlagert noch über eine entscheidend lange Zeit falsch gelagert wurden. Und da sie bekannt sind, gibt es auch einen relativ leicht zu taxierenden Wert. Schwerer wird es bei alten oder unbekannten Weinen, bei denen die Chance besteht, lange unsachgemäß gelagert worden zu sein, oder die aus unbekannten Regionen oder von so kleinen Produzenten kommen, dass man sie weder in Büchern noch im Internet wiederfindet.
Die „Grand Crux“ mit der Erwartungshaltung – sie ist der größte Feind eines Genussmomentes
Den meisten Besuchern, die mit Ihren Fundstücken und Geschenken zu mir kommen und Rat suchen, kann ich helfen. Ich sage ihnen, sie sollen den Wein so schnell wie möglich trinken, denn es gibt keine bessere Möglichkeit den Inhalt zu erfahren. Ich gehe sogar noch weiter und rate ihnen auf gar keinen Fall einen besonderen Moment abzuwarten um das vermeintliche Schmuckstück zu öffnen, denn der größte Feind eines Genussmomentes ist die Erwartungshaltung. Ich empfehle also, an einem Tag der weder ein eigener runder Geburtstag noch ein sonstiger Jubeltag ist – vielleicht einfach an einem Tag, der zum Abschluss einen guten Tropfen verdient hat – diese Flasche aufzumachen. In den allermeisten Fällen bekomme auf diesen Ratschlag später positive Resonanz, denn es gibt kaum ein schöneres Erlebnis als sich von einer guten Flasche Wein überraschen zu lassen, vor allem wenn man sie sowieso gefunden oder geschenkt bekommen hat. So baut man eine – wenn auch kurze – freundschaftliche Beziehung zu genau dieser Flasche auf, ein Wein–Quicky sozusagen, denn diese Flaschen sind meistens nicht mehr nachzukaufen – und wenn, wäre es ja auch nicht mehr der selbe Genussmoment. Zuviel Ehrfurcht oder der Versuch Kapital aus dem Fund oder Geschenk zu schlagen sind vom genießerischen Standpunkt nur kontraproduktiv. Allerdings ist es ratsam für den Fall, dass diese Flasche doch nicht mehr schmackhaft ist eine andere, gute Flasche in der Hinterhand zu haben.
1996er Chateau La Tour Carnet ein Wein für alle Fälle
Dafür eignet sich zum Beispiel ganz hervorragend ein 1996er Chateau La Tour Carnet. Das Weingut liegt in der Gemeinde Saint-Laurent im Médoc. Der Ursprung geht auf das 13. Jahrhundert zurück. Im Jahre 1427 verschenkte Jean de Foix den Besitz an seinen Stallmeister Carnet, der ihm den Namen gab. Nach wechselvoller Geschichte mit vielen Besitzern ging es 1962 in die Hände der Familie Lipschitz. Seit 1999 ist es in Besitz von Bernard Magrez, dem auch das Château Pape-Clément gehört. Bei der Bordeaux-Klassifizierung 1855 erhielt es den vierten Rang (Quatrième Cru Classé). Die Weinberge mit 40 Hektar Rebfläche sind mit Cabernet Sauvignon (53%), Merlot (33%), Cabernet Franc (10%) und Petit Verdot (4%) bestockt. Der langlebige Rotwein wird 12 bis 18 Monate in zu 60 Prozent neuen Eichenfässern ausgebaut.
Der 1996er Chateau La Tour Carnetduftet nach Brombeere und Cassis und hat eine schöne Röstnote vom Barriqueausbau. Am Gaumen zeigt er sich gut balanciert mit mittlerem Körper und feinen Gerbstoffen. Momentan auf dem Höhepunkt und doch noch einige Jahre lagerfähig.
Über den Autor
»In München geboren – in der Welt zu Hause.« Mit diesem Vorsatz zog der im Bayrischen Wald aufgewachsene, und im schönen Regensburg nach einigen Semestern Geographie und Politologie der Universität entronnene Matthias Martens nach seiner Lehre zum Hotelfachmann in die weite Welt. Seine Liebe zum Wein war schon lange entbrannt und nach Lehr- und Wanderjahren in der Gastronomie erkor er Berlin als seine Wahlheimat aus. Heute führt er mit seiner Frau Anja Schröder einen der schönsten und bestsortierten Weinladen der Hauptstadt: Planet Wein am Gendarmenmarkt.
Gastbeitrag von Matthias Martens. Im Gentleman-Blog schreibt der Weinliebhaber und Inhaber des Berliner Weinladens Planet Wein fortan regelmäßig über die vielfältige und geschmackvolle Welt der Weine.
Orginal Artikel: http://www.gentleman-blog.de/2010/05/17/wein-anlass-chateau-latour-carnet/
Planet Wein
Weinhandel am Gendarmenmarkt
Mohrenstraße 30
Eingang Charlottenstraße
10117 Berlin
Tel. 030.20454118
Fax 030.20454119
Öffnungszeiten
Mo - Fr
Sa 12.00 - 20.00 Uhr
12.00 - 18.00 Uhr
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